CORONA ─ Praxishilfen für den Alltag

Die CORONA-Pandemie verändert das gewohnte Leben und nimmt einen wesentlichen Einfluss auf das System Kita.

Orientierend an der aktuellen Leitlinie des Bildungsministeriums von Rheinland-Pfalz mit den für die Kita zuständigen Organisationen, Gewerkschaften und Verbände ist die systemrelevante Bedeutung der Kindertageseinrichtung deutlich spürbar. Durch das Virus ergibt sich in vielerlei Hinsicht ein anderer Alltag in der Kita als vorher, da es laufend Veränderungen zum Kenntnisstand und den damit verbundenen Vorgaben zu Handlungsspielräumen und Verhaltensweisen gibt.

Aktuell besteht das Ziel, jedem Kind baldmöglichst wieder seinen Anspruch auf Bildung, Erziehung und Betreuung in dem neu gesetzten Rahmen der Kita zu ermöglichen.

„Viele Hände, schnelles Ende“, nutzen Sie gerade wenn Sie mehrere Einrichtungen haben die Möglichkeit voneinander zu profitieren. Nicht jede Einrichtung muss die Grundlagen neu aufstellen. Geben Sie als Träger, gemeinsam mit der Fachberatung, ein Grobkonzept vor und die Kita´s passen vor Ort die Punkte an ihre Gegebenheiten an.

Für die Anpassung vor Ort denken Sie neu und achten Sie dabei auf Ihre Ressourcen.
Welche Infektionsschutzregeln sind zu beachten?
Welche Räume stehen Ihnen zur Verfügung?
Wieviel Personal steht für den Dienst in der Kita bereit?
Welche Öffnungszeiten sind mit Achtsamkeit auf die Ressourcen Ihres Teams leistbar?


Arbeitshilfen

Empfehlungen für den Kita-Weg

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Empfehlungen und Hinweise für den Kita-Alltag

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Auf Grund der Corona-Pandemie sind Sie ggf. zusätzlichen und ungewohnten Belastungen ausgesetzt.

Möchten Sie darüber mit unseren Psychologinnen sprechen?

https://www.ukrlp.de/covid-19/detail/aktuelles/corona-pandemie-psychosoziales-beratungsangebot/

Muster-Hygieneplan

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Muster-Putzplan

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Muster für die Fortschreibung des Hygieneplans

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Anweisungen fürs Team

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Muster CORONA-Elternbrief

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CORONA-Verhaltensregeln

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Hier finden Sie alle Rundschreiben und die neuesten Empfehlungen für die Aktualisierung Ihrer Hygienepläne.

lsjv.rlp.de/de/aktuelles/detail/news/News/detail/informationen-des-landesjugendamtes-zum-coronavirus/

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) bietet hierzu eine aktuelle Datei an:

www.bgw-online.de/corona-kitas-gfb

Wir danken allen Kooperationspartnern, Einrichtungen und ihren Teams für die Bereitstellung ihrer Materialen und Ideen:

  • Kita Alsenborn
  • Kita Am Kasperbaum (Singhofen)
  • Kita Im Mühlbach (Nassau/Scheuern)
  • Städtische Kita Kendelstraße (Bad Kreuznach)
  • Dr. Björn Enno Hermans für seine Bildergeschichte

Tipps und Tricks für Kita-Kids ─ Sensibilisierung für die Hygieneregeln

Bildergeschichte: Das CORONA-Virus

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Bildergeschichte: Aufregung im Wunderwald

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Pfeffriges Seifenexperiment

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Kinder forschen zu Prävention: Keime sichtbar machen

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Kinder forschen zu Prävention: Hände richtig waschen

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Spielerisch Abstand halten

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Wie wasche ich meine Hände richtig?
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Wozu tragen die Erwachsenen eine Maske?
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Husten und Niesen, aber wie?
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Vermeide dein Gesicht zu berühren ─ wieso?
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Eine kleine Corona-Bildergeschichte
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Das pfeffrige Seifenexperiment
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Fragen und Antworten zu den Arbeitsbedingungen in der Kita

Jeder einzelne Mensch ist fähig, außergewöhnliche Belastungen zu ertragen. In der Zusammenarbeit in Teams können die Leistungsfähigkeit noch gesteigert und lange Arbeitsphasen ausgehalten werden. 

In der nun beginnenden „neuen Normalität“ muss es aber auch heißen, so gut es geht wieder zu ausreichenden Erholungs- und Pausenzeiten zurückzukehren. Prüfen Sie die nächsten Arbeits- und Schichtpläne und planen Sie Pausen in den Arbeitstag ein (Arbeitszeitgesetz (ArbZG) §4 Ruhepausen).

Arbeitspausen sind für Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen ein wirksames Instrument, um ihre Sicherheit und Gesundheit zu fördern. Es gehört zu Ihren Aufgaben, ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeit und Erholung während des Arbeitstages zu schaffen. Ein ausgeglichener Arbeits-Erholungs-Zyklus kann Übermüdung vorbeugen und das Fehler- und Unfallrisiko mindern. Zudem beugt er Erschöpfung vor und trägt zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit bei.

Schicken Sie auch „freiwillige Dauerleister“ in die Erholung. Die Gefahr, dass nach der Anspannung die Luft komplett raus ist und die verdrängte Erschöpfung ausbricht, ist groß. Und große Erschöpfungszustände können zu längeren Arbeitsausfällen führen. 

Machen Sie zugleich so transparent wie möglich, was für ein Arbeitspensum von Ihrem Team bereits geleistet wird. Denken Sie dabei an verschiedene Kommunikationswege wie Aushänge, digitale Anzeigen oder kurze Berichte in örtlichen Zeitungen. Dadurch stärken Sie Ihr Team, was wiederum die hohe Arbeitsintensität besser verarbeiten lässt.

Z. B. durch ein Personalometer.

Wie geht Ihr Träger in den anderen kommunalen Betriebsstätten, wie Verwaltung, Bauhof, Schwimmbad, etc.  vor?

Orientieren Sie sich in Ihrer Argumentation an diesen richtungsgebenden Vorgaben.

In der Schrift "Gemeinsame Empfehlungen zur Anpassung der Hygienepläne der Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz (2. Fassung) Stand 05. Juni 2020" heißt es:

Es ist zu beachten, dass allgemeine Empfehlungen nicht für jeden Einzelfall zutreffen und eine individuelle ärztliche Entscheidung nicht durch grundsätzliche Erwägungen ersetzt werden kann. Auf Grund der Vielfältigkeit individueller Krankheitsbilder mit unterschiedlichen Ausprägungen kann eine Beurteilung durch die behandelnden Ärzte nicht ersetzt werden.

Auf eine besondere Gefährdung von einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern muss Rücksicht genommen werden. Eine entsprechende Gefährdungsbeurteilung durch den Arbeitgeber ist in solchen Fällen das übliche Vorgehen. Gemeinsam mit dem zuständigen Betriebsarzt können die Einsatzmöglichkeiten besprochen werden. Die individuelle Gefährdungsbeurteilung sowie daraus resultierende Maßnahmen sind durch die Arbeitgeber vor Ort vorzunehmen bzw. zu treffen.

In der Schrift "Gemeinsame Empfehlungen zur Anpassung der Hygienepläne der Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz (2. Fassung) Stand 05. Juni 2020" heißt es:

Generell nimmt die Infektiosität von Coronaviren auf unbelebten Oberflächen in Abhängigkeit von Material und Umweltbedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit rasch ab.
In der Kindertageseinrichtung steht die Reinigung von Oberflächen im Vordergrund. Dies gilt auch für Oberflächen, welchen antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben werden, da auch hier Sekrete und Verschmutzungen mechanisch entfernt werden sollen.
Im Gegensatz zur Reinigung wird eine routinemäßige Flächendesinfektion in Kitas auch in der jetzigen COVID-Pandemie durch das RKI nicht empfohlen.

Folgende Areale sollten besonders gründlich und in stark frequentierten Bereichen nach Möglichkeit täglich gereinigt werden:

  • Türklinken und Griffe (z.B. an Schubladen- und Fenstergriffe) sowie der Umgriff der Türen,
  • Treppen- und Handläufe,
  • Lichtschalter,
  • Tische, Telefone und alle weiteren Griffbereiche, wie z.B. Computermäuse und Tastaturen,
  • Spielzeug bei besonderer Belastung (z.B. Setting-übergreifende Nutzung);

im Übrigen gelten auch hier die bereits bestehenden Hygieneanforderungen.

Wir haben in unserer Kita ein Thermometer um bei den Kindern im Ohr Temperatur zu messen. Gerade in Zeiten wie diesen (Corona), in denen es absolute Gewissheit über die Gesundheit der zu betreuenden Kinder braucht, kommt es vor, dass wir bei Kindern die Temperatur überprüfen.
Jetzt stellte sich die Frage, ob wir die Unterschrift der Eltern brauchen, wenn wir die Körpertemperatur des Kindes im Ohr überprüfen?

ANTWORT:

Fühlen sich Kinder allgemein kränklich, können das die ersten Zeichen für eine Infektionskrankheit sein. In solchen Fällen ist es hilfreich, einmal die Temperatur des Kindes zu messen. Im Gespräch mit den Eltern oder einer Ärztin bzw. einem Arzt ist erhöhte Körpertemperatur eine wichtige Information.
Klären Sie vorab, am besten bereits im Aufnahmegespräch, ob die Eltern generell einer Fiebermessung zustimmen und vermerken Sie dies in den Unterlagen zum jeweiligen Kind.
(siehe auch  "Handbuch zur Ersten Hilfe in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder" (DGUV Information 204-008))

Klar ist allerdings, dass eine pädagogische Fachkraft Krankheitsanzeichen bei einem Kind ernstnehmen und in der Folge verantwortungsvoll handeln muss. Zu diesen Handlungen zählt das Fiebermessen. Aus pädagogischer Sicht sind moderne berührungslose Messgeräte empfehlenswert. Sie sind den gängigen Ohrthermometer und Stirnthermometer vorzuziehen, das sie somit eine Berührung beim Kind vermeiden. Bei richtiger Handhabung bieten auch letztgenannte Geräte zuverlässige Werte und bedeuten für die Kinder einen geringen Eingriff.